vom 20. Januar bis 17. Februar 2008
Galerie Kramer, Vor dem Steintor 46, 28203 Bremen
Vernissage am 20. Januar um 12:00 Uhr
Einführung: Dieter Begemann
vom 17. Januar bis 20. April 2007
im Hause der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen
„Im Atrium der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen stellt Hans-Joachim Schwarz
vom 17. Januar bis 20. April Fotoarbeiten unter dem Titel „Verwandelt“ aus. Gezeigt werden mittel- und
großformatige Bilder, malerische Fotografie in digital komponierten Bildern („digital photo painting“)
mit unterschiedlichen Sujets: Landschaft, Natur, Architektur und Porträt sowie abstrakte Konstruktionen.
Es sind ästhetisch angelegte Bilder, an der Grenze zwischen Realität und Fiktion in zumeist scharf gefaßter
Uneindeutigkeit als Projektionsfläche multipler Wirklichkeitserfahrungen gestaltet.
Mittels computergestützter Bildbearbeitung werden herkömmlich analog oder digital aufgenommene
Farbfotos, die dokumentarisch die Realität wiedergeben, unter mehr oder minder starker Auflösung des Abbild-Anspruchs
der Ursprungfotos umgewandelt in eigenständige Bildkompositionen. Die Bilderstellung ist dabei von der Intention geleitet,
das Ineinandergehen, die Symbiose von Realem und Imaginärem so zu gestalten, daß durch Oszillieren zwischen den
unterschiedlichen Ebenen die Widersprüche erhalten bleiben und darüber hinaus eine spannungsvolle Balance geschaffen wird.
Bei diesem vielschichtigen Veränderungs- und Umwandlungs-Prozeß wird gezielt insbesondere auch
mit den Stil- und Gestaltungsmitteln des Mediums Malerei gearbeitet. Die Abgrenzung zwischen Fotografie und Malerei resp.
deren Aufhebung ist dabei durchgängiges Thema. Im Ergebnis ist eine Verschmelzung mit malerisch-ästhetischen Elementen
durchaus intendiert, ohne daß das Medium Fotografie grundsätzlich verlassen wird.
Zur Eröffnung der Ausstellung am 17.01. spricht Dr. Detlef Roth (KUBO, Haus für Kunst, Bremen).“ (Pressemitteilung)
Ausstellung „TRANSFORMATIONEN“
vom 07. April bis 24. Mai 2005
im Atrium des Bremer Technologiehauses
Zitat aus dem Artikel des WESER-KURIER vom 19.04.2005
mit dem Titel „Aus Fotos werden Fotos“ von Stephan Cartier:
„Schwarz arbeitet mit Elementen wie symmetrische Doppelungen, Fehlfarben und den Variationen der Pixeldichte.
So entstehen neue Welten als Varianten der Realität und Fotos nahe an der Grenze zur Malerei.“
(Abdruck der Arbeit „Berlin-Mitte“, 2004)
Ausstellung „LICHTBILDER“
vom 10. Juni bis 19. August 2004
in der Galerie im Bremer Medienhaus
Zitat aus dem WESER-KURIER vom 11.08.2004:
„Hans-Joachim Schwarz, Bremer Fotograf, Künstler und
Psychotherapeut, zeigt...32 neue großformatige digital bearbeitete Fotoarbeiten
und Großdias in Leuchtkästen. Schwarz benutzt für seine Arbeiten
Farbfotografien, die er im Computer so weit verändert, dass aus diesen Quelldateien
ganz eigenständige, beeindruckende Bildkonstruktionen entstehen.“ (Abdruck der
Arbeit „StadtBahn“, 2004)
Ausstellung „AUFGELÖSTE ANSICHTEN“
vom 7. September bis 19. Oktober 2003
in der Photographischen Galerie Village, Worpswede
Aus der Eröffnungsrede von Dr. Detlef Roth, KUBO, Haus für Kunst, Bremen:
„Hans-Joachim Schwarz hat in seinem ersten Beruf eine Art
des Sehens gelernt, die zunächst nichts mit dem Sehen des Fotografen zu tun
hat. Nämlich einen Menschen sehen, sein Inneres erkennen, ihn wahrnehmen. In
seiner zweiten Tätigkeit, der des Fotografen, sieht er ein Bild vermeintlich
eher von außen.... Aber sieht die Fotografie ein Bild denn nur von außen? Ich
glaube nicht. Ein gutes Foto berührt uns, weil es die Magie hat, uns mehr über
ein Bild zu erzählen als es die pure Oberfläche hergeben würde. Hans-Joachim
Schwarz hat mit der Bearbeitung seiner Fotografien den erzählenden Wert der
Fotografie verstärkt. Er gibt seinen Bildern die Kraft, uns in die Tiefe einer
farbigen Erzählung eintauchen zu lassen.“
Zitat aus dem WESER-KURIER vom 19.09.2003 mit dem Titel „Realität ist nur noch zu
ahnen“ von Ute Löwenstein-Wagner:
„Das digitale Bild bedient sich der ursprünglichen,
„naturgetreuen“ Realität ganz bewusst „nur noch als Fundus“. Am Ende steht das
Publikum vor Bildern in großem Format, die als Inkjets oder auf
laserbelichtetem Fotopapier präsentiert werden.
Spannend und eindrucksvoll tritt uns das Ergebnis
entgegen, 45 Exponate auf zwei Ebenen, die zwischen Realität und Imagination
farbig schwingen, mit Landschaften, Gebäuden, marinen Impressionen, großer
Menschenleere. Ästhetisch und schön, aber auch verwirrend und verunsichernd,
weil Auflösung das entscheidende Moment ist.
Die Arbeiten von Hans-Joachim Schwarz sind ganz
offensichtlich auch von malerisch-ästhetischen Impulsen getragen. Malen als
Bilderfindung. Normal. In der digitalen Zeit auch in der Fotografie? Ja.
Verlässlichkeit schwindet. Was für den psychotherapeutischen Fachmann in der
analogen Welt zählt, ist das Ergebnis: Die Wirkung ist ausschlaggebend. Immer
ist er auf der Spur des Leuchtens gewesen. Und wenn das Leuchten von innen
kommt, quasi aus dem Bauch der Fotografie, dann hat das Foto seine Seele.“
(Abdruck der Arbeit „Strandgänger“, 2003)
|
|
Biographie
|
|
1939
|
geboren in Berlin
|
|
1959-64
|
Psychologie-Studium in Hamburg und Freiburg
|
|
1964-68
|
Philosophie-Studium in Freiburg
und Berlin |
|
1972-2005
|
Psychotherapeut in Bremen
|
|
seit 1997
|
digitale Fotoarbeiten
|
|
|
Ausstellungen
|
|
2002
|
Am Karlsbad 15, Berlin
|
|
2003
|
„Aufgelöste Ansichten“, Galerie Village, Worpswede
|
|
2004
|
„LichtBilder“, Galerie im Bremer Medienhaus
|
|
2005
|
„Transformationen“, Atrium im Bremer Technologiehaus
|
|
2007
|
„Verwandelt“, Atrium der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen
|
|
2008
|
„Architektur im Quadrat“, Galerie Kramer, Bremen
|
Digital Photo Art
-
Hans-Joachim Schwarz